Bundesliga

2022-01-15T16:25:00Z

Union Berlin bezwingt die TSG Hoffenheim

Der 1. FC Union Berlin hat am 19. Spieltag der Bundesliga 2:1 (1:1) knapp gegen die TSG Hoffenheim gewonnen. Timo Baumgartl unterlief in der 16. Minute ein Eigentor, Andreas Voglsammer köpfte den Ausgleich (22.) für die Eisernen. Grischa Prömel sorgte im zweiten Durchgang für den Endstand (73.).

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Dominique Heintz feierte sein Debüt im Union-Dress, es war sein erster Startelfeinsatz seit April 2021, auch damals hieß der Gegner Hoffenheim (1:1 in Freiburg). Levin Öztunali stand erstmals seit dem 5. Spieltag in Unions Anfangself, Andreas Voglsammer erstmals seit dem 6. Zudem waren Timo Baumgartl und Bastian Oczipka gegenüber der Vorwoche neu im Team.

Kevin Akpoguma kam für den verletzten Pavel Kaderabek ins Team, ansonsten gab es in der Startelf der TSG Hoffenheim keine Änderung im Vergleich zum letzten Spiel gegen Augsburg.

Fantasy Heroes: Bastian Oczipka (16), Grischa Prömel (13), Andreas Voglsammer (12)

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Baumgartl unterläuft ein Eigentor

Ein Eigentor und wenig Chancen

Union Berlin und die TSG Hoffenheim standen zum Jahresauftakt mitten im Kampf um die europäischen Plätze und wollten ihr Punktepolster weiter ausbauen. Die Gäste starteten selbstbewusster und zielstrebiger in die Partie. Nach einer Ecke kam Stefan Posch aus kurzer Distanz zum Kopfball, aber Andreas Luthe machte sich ganz lang und kratzte den Ball aus der linken Ecke (11.).

Wenig später ging die TSG aber etwas glücklich in Führung: Ihlas Bebou setzte sich auf der rechten Seite gegen Robin Knoche durch und flankte von der Grundlinie vor das Tor. Am kurzen Pfosten hielt Baumgartl aber den Kopf dazwischen und lenkte die Kugel ins eigene Tor (1:0, 16.).

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Union ließ sich davon vor heimischer Kulisse aber nicht beeindrucken und erzielte nur sechs Minuten später den Ausgleich: Oczipka wurde von Max Kruse über die linke Seite geschickt, der scharf vor den Fünfer flankte. Voglsammer schraubte sich hoch und köpfte oben links ins Tor (1:1, 22). Der Stürmer erzielte auch sein zweites Bundesliga-Tor für Union per Kopf (zuvor in Runde fünf in Dortmund).

Nach den Treffern verflachte das Spiel etwas und beide Teams neutralisierten sich weitestgehend. Mit dem 1:1 ging es dann in die Kabinen.

Prömel sorgt für den Sieg

Im zweiten Durchgang präsentierten sich die Kontrahenten anfangs etwas zurückhaltender, bis die Kraichgauer wieder das Spiel an sich rissen. Andrej Kramaric (51., 52.) hatte die ersten Chancen für die Gäste.

Im weiteren Spielverlauf setzte die TSG den Gegner unter Dauerdruck und ließ Union kaum Zeit zu verschnaufen. Die Berliner kamen lange Zeit nur selten aus der eigenen Hälfte. Der eingewechselte Sheraldo Becker sorgte dann für den Umschwung, machte immer wieder Tempo über die Flügel und leitete das 2:1 ein: Kruse leget ein hohes Zuspiel vor dem Strafraum artistisch nach links in den Lauf von Becker, der an der Grundlinie flach zurück auf Kruse legte. Dessen Schuss flog an den Querbalken, aber Grischa Prömel staubte per Kopf zur Führung ab (2:1, 73.).

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Hoffenheim drehte nach dem Rückstand noch mal auf und versuchte es aus allen Lagen: Christoph Baumgartner (76.), Jacob Bruun Larsen (78.) und Dennis Geiger (79.) scheiterten aber alle am starken Keeper Luthe.

Union brachte das Ergebnis über die Zeit und zog dadurch mit der TSG in der Tabelle gleich. Die drei Punkte bedeuteten zudem ein vorübergehender Champions-League-Platz für die Köpenicker.

Voglsammer wird für seinen Einsatz gefeiert

Spieler des Spiels: Andreas Voglsammer

Andreas Voglsammer stand erst zum zweiten Mal in dieser Bundesliga-Saison in Unions Startelf und brachte sein Team mit dem 1:1 zurück ins Spiel. Der Angreifer bestritt die meisten Zweikämpfe aller Berliner (29) und gewann davon starke 66 Prozent.

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