Bundesliga

2020-02-29T16:25:00Z

Borussia Mönchengladbach ringt den FC Augsburg nieder

Die Gladbacher Jubeltraube: Die Fohlen bleiben oben dran
Die Gladbacher Jubeltraube: Die Fohlen bleiben oben dran

Borussia Mönchengladbach bleibt im Rennen um die Champions-League-Plätze auf Kurs. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose setzte sich mit 3:2 (0:0) beim FC Augsburg und behauptete nach dem fünften Spiel in Folge ohne Niederlage den vierten Rang in der Bundesliga.

FANTASY HEROES: Ramy Bensebaini (18 Punkte), Lars Stindl (18) und Eduard Löwen (11)

Matchwinner für Borussia Mönchengladbach war Kapitän Lars Stindl, der mit einem Doppelpack (53./79.) den Sieg sicherte. Aber auch der zur zweiten Hälfte eingewechselte Alassane Plea, der das 1:0 von Ramy Bensebaini (49.) und Stindls ersten Treffer vorbereitete, spielte eine Hauptrolle.

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Der FC Augsburg, der die ersten beiden Treffer mit Fehlern begünstigte, kam durch Eduard Löwen (57.) und Alfred Finnbogason (83.) zweimal zum Anschlusstor. Nach vier Partien ohne Sieg müssen sich die Schwaben nach unten orientieren.

Ramy Bensebaini schiebt zum 1:0 ein

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Gladbach versuchte, das Spiel zu kontrollieren, spielte im Zweifel aber lieber den Ball zurück als nach vorne. Augsburg operierte mit langen Bällen, die meist beim Gegner landeten.

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Die erste klare Torchance ließ aber noch etwas länger auf sich warten: Lars Stindl scheiterte nach dem ersten gelungenen Angriff der Gäste an Augsburgs Keeper Tomas Koubek (36.).

Eduard Löwens Hereingabe wird von Nico Elvedi abgeblockt

Auch Florian Neuhaus konnte den Tschechen nicht überwinden, beim Nachschuss bekam Jonas Hofmann seine Beine nicht schnell genug sortiert (42.). Yann Sommer auf der Gegenseite musste hauptsächlich lange Pässe des FCA schon vor dem Strafraum abfangen.

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Beim Gladbacher Führungstreffer in der deutlich besseren zweiten Halbzeit half Koubek mit: Nach einer Hereingabe des eingewechselten Plea zögerte der Keeper, Stindl spitzelte den Ball zu Bensebaini, der ins leere Tor traf. Eduard Löwen ließ sich vor dem 0:2 am eigenen Strafraum den Ball abnehmen, erneute leistete Plea die Vorarbeit - diesmal für Stindl.

Nur vier Minuten später machte Löwen seinen Fehler wieder gut, als er nach Flanke des ebenfalls zur Halbzeit eingewechselten Raphael Framberger mit einem Kopfball sein erstes Tor für Augsburg erzielte. Auf der anderen Seite hatte Koubek Glück, als Pleas Kopfball gegen die Latte klatschte (62.).

Zwei Tore, eine Vorlage: Lars Stindl war der Mann des Spiels

Spieler des Spiels: Lars Stindl

Lars Stindl war erstmals in einem Bundesliga-Spiel an drei Toren beteiligt und damit klar der Mann des Tages des Fohlen-Gastspiels in Augsburg. Der Kapitän machte in wechselnden Rollen aus drei Torschüssen zwei Tore und erstmals gelang ihm in einer Saison für Mönchengladbach mehr als ein Doppelpack (zuvor schon in Düsseldorf).

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