Bundesliga

2022-02-19T16:25:00Z

Freiburg feiert ersten Sieg in Augsburg

Der Sport-Club Freiburg hat in die Erfolgsspur zurückgefunden. Beim FC Augsburg siegten die Breisgauer mit 2:1 (2:1) und sind damit zurück im Rennen um die Europapokalplätze. Nils Petersen brachte den SC früh in Führung (4.), Michael Gregoritsch gelang der Ausgleich (16.), doch Nico Schlotterbeck schoss die Gäste mit seinem 2:1 (26.) zum Sieg.

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Nach zuletzt zwei Spielen ohne Sieg konnte der Sport-Club Freiburg wieder mal einen Dreier einfahren und sich damit in der Tabelle wieder auf Platz fünf schieben, punktgleich mit Hoffenheim auf dem vierten Rang. Für den FC Augsburg war es indes die zweite Niederlage in Folge und ein herber Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Für Freiburg war es der erste Sieg in Augsburg in der Bundesliga überhaupt.

Fantasy Heroes: Nico Schlotterbeck (18 Punkte), Michael Gregoritsch (13), Wooyeong Jeong (10)

Freiburgs Trainer Streich setzte im Vergleich zum 1:1 gegen den 1. FSV Mainz 05 auf Jonathan Schmid und Nils Petersen statt Lukas Kübler und Lucas Höler. Schmid lief erstmals nach seiner Coronavirus-Erkrankung und der damit verbundenen knapp sechsmonatigen Pause in der Startelf auf, Rekord-Joker Petersen stand sogar erstmals überhaupt in dieser Saison in der Anfangsformation.

Perfekt platziert Michael Gregoritsch den Ball zum 1:1. Mark Flekken im Freiburger Tor hat keine Chance.

Petersen trifft mit dem ersten Ballkontakt

Und das sollte sich für den Sport-Club auszahlen. Denn nicht einmal vier Minuten waren gespielt, da sorgte das Duo für die Freiburger Führung. Nach tollem Pass von Nico Schlotterbeck flankte Schmid von rechts - und Petersen traf per Kopf aus fünf Metern zum 1:0 (4.). Es war bereits das zwölfte Freiburger Kopfballtor in dieser Saison und damit Clubrekord. Und der Sport-Club drückte weiter, Schmid verfehlte das Tor mit einem Freistoß knapp (7.), Wooyeong Jeong scheiterte aus 25 Metern an Rafal Gikiewicz (8.).

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Doch Augsburg schlug zurück. Nach einem Ballverlust von Schlotterbeck an der Mittellinie kam der Ball zu Michael Gregoritsch, der aus 18 Metern eiskalt links unten zum 1:1 einschoss (16.). Freiburg ließ sich davon aber nicht beirren. Die Gäste spielten weiter nach vorn und hatten ihre Chancen. Die beste nutzte Schlotterbeck zur erneuten Führung. Vincenzo Grifo spielte Christian Günter mit einem einstudierten Freistoß tief in den Lauf. Günter brachte den Ball flach in die Mitte, Gikiewicz parierte den Ball genau vor die Füße von Schlotterbeck, der aus drei Metern nur noch zum 2:1 einschieben musste (26.). Kurz vor der Pause rettete Niklas Dorsch dann in höchster Not für den FCA, grätschte dem einschussbereiten Roland Sallai eine Günter-Hereingabe vor der Nase weg (40.).

Augsburg nach der Pause stärker

Augsburg warf nach der Pause alles nach vorne und sorgte gleich für Gefahr im Freiburger Strafraum. Zweimal konnte jedoch Philipp  Lienhart vor einschussbereiten Augsburgern klären (46./54.). Es dauerte eine knappe Viertelstunde bis sich Freiburg vom Druck befreien konnte, dann hatten die Gäste selbst das 3:1 auf dem Fuß, doch Jeong vergab nach toller Vorarbeit von Günter (58.). Sechs Minuten später hatten die Breisgauer den Torschrei auf den Lippen, als Gikiewicz einen Freistoß von Grifo nur abklatschen konnte - allein, Nicolas Höfler schoss den Abstauber über das Tor (64.).

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Die Hausherren rannten danach das Freiburger Tor wild an. Freiburgs Abwehr wackelte, konnte aber praktisch alles wegverteidigen. Ein Kopfball von Gregoritsch landete neben dem Tor (78.), ein Schuss von Ricardo Pepi in den Armen von Mark Flekken (82.). Dann hatte Alfred Finnbogason noch die Riesenchance, verzog aber freistehend (90.+1). Es nutzte alles nichts, der Sport-Club brachte seinen Sieg über die Zeit.

Nico Schlotterbeck bejubelt sein Tor zum 2:1 und den Sieg des Sport-Clubs

Spieler des Spiels: Nico Schlotterbeck

Nico Schlotterbeck leitete mit einem präzisen Diagonalball das 1:0 ein und erzielte das 2:1 selbst. Es war sein drittes Saisontor in der Bundesliga, alle erzielte er seit Anfang Dezember, kein Freiburger traf seitdem häufiger. Zudem gewann Schlotterbeck starke 71 Prozent seiner Zweikämpfe.

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