Bundesliga

2019-09-11T11:00:00Z

Wer wird der Spieler des Monats August?

Köln - In der Saison 2018/19 wurde in der Bundesliga erstmals die offizielle Auszeichnung "Spieler des Monats" vergeben. Diese junge Tradition wird auch in der aktuellen Spielzeit weitergeführt. Die Wahl wird von der DFL Deutsche Fußball Liga in Kooperation mit dem offiziellen Lizenzpartner der Bundesliga EA SPORTS durchgeführt.

Die Vergabe beruht auf einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem sowohl die individuellen Leistungsdaten der Spieler als auch das Votum von Fans und Experten berücksichtigt werden. Das sind die Kandidaten im August:

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Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Robert Lewandowski vom FC Bayern München ist wohl so gut in die neue Spielzeit gestartet wie nie zuvor. Drei Spiele, sechs Treffer – das gelang seit 14 Jahren keinem Spieler mehr zum Auftakt einer Saison. Der viermalige Torschützenkönig der Bundesliga führt die Torschützenliste damit erneut an, unter anderem in den letzten beiden Spieljahren setzte er sich am Ende die Krone auf. Alle 45 Minuten trifft Lewandowski bislang im Durchschnitt – Bestwert unter allen Akteuren mit mehr als einem Tor. Für Bestmarken und Rekorde sorgt der Stürmer immer wieder verlässlich. Bereits am 1. Spieltag stellte er mal wieder eine historische Bestmarke auf: Mit seinem Treffer gegen die Hertha avancierte Lewandowski zum ersten Spieler, der in fünf aufeinanderfolgenden Saisons am 1. Spieltag ein Tor erzielte.

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Doch nicht nur auf dem Platz sorgte Lewandowski für Schlagzeilen. Der 31-Jährige verlängerte seinen Vertrag beim Rekordmeister vorzeitig bis 2023. "Der FC Bayern ist meine sportliche Heimat geworden. Ich bin davon überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren noch viel erreichen werden. Ich bin stolz, Teil dieses Clubs zu sein", sagte er im Rahmen der Vertragsverlängerung. Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsvorsitzender der Münchner, sprach da ein besonderes Lob für den Kapitän der polnischen Nationalmannschaft aus: "Robert ist für mich der beste Mittelstürmer der Welt."

Yuya Osako (SV Werder Bremen)

Yuya Osako ist beim SV Werder Bremen in dieser Saison bislang der herausragende Mann. In drei Partien markierte der japanische Nationalspieler drei Treffer, ist damit bester Torschütze und Topscorer der Hanseaten. In der vergangenen Saison kam er in insgesamt 21 Einsätzen auf die gleiche Trefferanzahl. Osako blüht in seiner neuen Rolle hinter dem Doppelsturm auf.

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Am 3. Spieltag gegen Augsburg schnürte Osako seinen zweiten Doppelpack in der Bundesliga, seinen ersten im Werder-Trikot. Beim 3:2 avancierte der 29-Jährige zum Mann des Spiels, sorgte für das 1:0 und schließlich das Siegtor. Durch den Erfolg fuhr Bremen die ersten drei Punkte der neuen Spielzeit ein. "Yuya ist für mich ein unglaublich guter Spieler", sagte SVW-Trainer Florian Kohfeldt danach. "Er schießt Tore und ist zugleich Spielmacher." Osako blieb trotz seiner tollen Leistung und Lobpreisungen von vielen Seiten bescheiden: "Es war ein sehr gutes Spiel und ich übernehme auch gerne mehr Verantwortung auf dem Feld. Aber es gilt, diese Leistung Woche für Woche zu zeigen und sich jetzt nicht zu sehr darüber zu freuen."

Marcel Sabitzer (RB Leipzig)

Daran, dass RB Leipzig nach drei Spieltagen Tabellenführer ist, hat er großen Anteil: Marcel Sabitzer. Vor allem zum Leipziger Auftakt der Spielzeit gegen Union Berlin drehte der Offensivmann auf: Beim 4:0 markierte er einen Treffer selbst und bereitete die drei weiteren vor. Mit seinen drei Assists im August ist Sabitzer gemeinsam mit Dortmunds Jadon Sancho bester Vorlagengeber des Monats.

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Sabitzer gehört bei den Sachsen auch unter dem neuen Trainer Julian Nagelsmann zu den Leistungsträgern. Der österreichische Nationalspieler verpasste unter dem Coach bisher keine Spielminute. Und Nagelsmanns Spielweise liegt ihm. "Ich bekomme viele Freiheiten um mich herum und das tut mir gut", äußerte der 25-Jährige. "Mir gefällt, wie der Trainer spielen lässt und das will ich ihm draußen auf dem Platz zurückzahlen."

Jadon Sancho (Borussia Dortmund)

Jadon Sancho wird bei Borussia Dortmund besser und besser. Und das, obwohl seine Leistungen aus der letzten Spielzeit – der Rechtsaußen war bester Vorbereiter der Bundesliga – dem Prädikat Weltklasse schon sehr nahe kamen. Sancho war in den ersten drei Partien stets an mindestens einem Tor beteiligt. Zwei Treffer markierte er selbst, drei legte er vor. Mehr Assists gab in der Bundesliga kein Akteur, genauso viele nur Leipzigs Marcel Sabitzer. Gemeinsam mit Torjäger Paco Alcacer ist der englische Nationalspieler Topscorer beim BVB.

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Eine historische Bestmarke stellte Sancho am 2. Spieltag in Köln auf. Mit 19 Jahren und 151 Tagen erzielte er sein 15. Tor in der Bundesliga – und wurde damit zum jüngsten Spieler, der diese Marke knackte.  Sein Ausgleichstreffer bei den Domstädtern bedeutete in einem umkämpften Duell die Kehrtwende: Nach einem 0:1-Rückstand setzte sich Schwarzgelb schließlich doch noch 3:1 durch. Ein ähnlich wichtiges Tor schoss er schon am 1. Spieltag gegen Augsburg, als er die Westfalen mit seinem 2:1 auf die Siegerstraße brachte.

Jonathan Schmid (SC Freiburg)

Jonathan Schmid ist erst im Sommer aus Augsburg zum SC Freiburg zurückgekehrt – und spielte auf, als wäre er nie weg gewesen. Der Rechtsverteidiger, der bereits bis 2015 das Trikot der Breisgauer getragen hatte, verpasste bisher keine Spielminute. Vor allem offensiv setzte er Akzente: Acht Torschüsse gab Schmid ab – die zweitmeisten beim Sport-Club. Ein Treffer gelang ihm dabei auch, gleich am 1. Spieltag gegen Mainz war der Franzose per Fernschuss erfolgreich.

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Für Schmid war der Wechsel nach Freiburg eine Rückkehr nach Hause. „Freiburg war immer meine Heimat und ist ein besonderer Verein“, äußerte er gegenüber SWR Sport. „Jetzt bin ich sehr glücklich, wieder hier zu sein. Das hier ist etwas ganz Besonderes, es ist wie eine Familie hier und jeder kämpft für jeden. Das ist das Wichtigste hier im Fußball, für den Verein und die Fans.“ Schmid gehört zu den Gründen, warum der SC mit sechs Zählern aus drei Spielen die erste Länderspielpause der neuen Saison auf Rang sechs verbringt.

Timo Werner (RB Leipzig)

Timo Werner befindet sich bei RB Leipzig momentan möglicherweise in der besten Form seiner Karriere. Der Stürmer erzielte in drei Partien fünf Tore, traf in allen Duellen der neuen Saison – eine längere Trefferserie gab es für ihn vorher noch  nie. In der Torschützenliste belegt er den zweiten Platz, seine bisherige Ausbeute bedeutet für ihn nach drei Spieltagen einen Rekord. Alle 47 Minuten netzt Werner in dieser Spielzeit bislang ein. Am 3. Spieltag in Mönchengladbach schnürte der Nationalspieler den ersten Dreierpack seiner Laufbahn.

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Zudem verlängerte Werner im August seinen Vertrag bei den Sachsen bis 2023. "Natürlich hat sich dieser Prozess jetzt sehr lange hingezogen, aber ich wollte mir wirklich vollumfänglich sicher sein, dass ich bei diesem Club die nächsten Entwicklungsschritte machen kann", erklärte der 23-Jährige im Rahmen der Verlängerung. "Und für die richtigen Entscheidungen braucht man halt ab und zu einfach länger. Jetzt kann ich mich voll und ganz darauf konzentrieren, mit unserem Team wieder eine möglichst erfolgreiche Saison zu spielen." Den erfolgreichen Start in die Saison meisterte Leipzig: Als einziges Team gewann RBL bisher alle Spiele - vor allem dank Werners Toren.

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