Bundesliga

2019-12-25T11:55:00Z

Sane, Kabak und Co.: Die Top-Zweikämpfer der Hinrunde

Die Schalker Kabak und Sane sind das Maß aller Dinge, was Zweikampfführung angeht
Die Schalker Kabak und Sane sind das Maß aller Dinge, was Zweikampfführung angeht

Die erste Hälfte der Saison 2019/20 ist vorbei. 153 teils spektakuläre Partien liegen hinter uns. bundesliga.de blickt in mehreren Teilen zurück auf die Hinrunde und hat die besten Daten und die prägenden Figuren gesammelt. Heute: Top-Zweikämpfer der Hinrunde.

Platz 5: Jonathan Tah (64,8 Prozent)

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Bayer 04 Leverkusen hat in der Hinrunde nur 21 Gegentore kassiert - und damit weniger als etwa der FC Bayern München oder Borussia Dortmund. Auch ein Verdienst von Jonathan Tah. Der Innenverteidiger hat seit Jahren eine sehr gute Zweikampfqoute und ist auch nach dieser Hinserie in den Top-5 zu finden. Der Nationalspieler glänzt darüberhinaus auch mit einer der besten Passquoten der Bundesliga. Mit 92,2 Prozent angekommener Zuspiele liegt er hier ligaweit auf dem achten Platz. Der 23-Jährige bildet bei der Werkself dabei das jugendliche Gegenstück zu den Bender-Zwillingen, zwischen denen er meist in der Innenverteidigung agiert. Inzwischen ist Tah auch ein fester Bestandteil der DFB-Auswahl.

Leverkusens Jonathan Tah überzeugt im Zweikampf und beim Passspiel

Platz 4: Dayot Upamecano (65,5 Prozent)

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Mit einer Knieverletzung musste der 21-jährige Franzose in dieser Saison zunächst die ersten vier Spiele passen, seit dem 5. Spieltag stand er aber immer in der Startelf. Dayot Upamecano ist trotz seiner jungen Jahre schon so was wie der Abwehrchef bei RB Leipzig. Seine enorm guten Zweikampfwerte am Boden kann er in der Luft sogar noch einmal deutlich steigern. Hier gewinnt er sensationelle 78 Prozent seiner Duelle. Der 1,86 Meter große U21-Nationalspieler der "L'Equipe Tricolore" ist trotz seiner robusten Zweikampfführung ein äußerst fairer Spieler und leistete sich nur eine Verwarnung.

Leipzigs Dayot Upamecano gewinnt 65,6 Prozent seiner Duelle

Platz 3: Felix Uduokhai (66,0 Prozent)

Vielleicht der überraschendste Name in dieser Liste. Erst im Sommer war Felix Uduokhai für ein Jahr vom VfL Wolfsburg zum FC Augsburg verliehen worden. Und der Plan, möglicht viel Spielzeit zu bekommen, ging zunächst auf. Der 22-Jährige, der seit einigen Jahren als eines der größten Innenverteidiger-Talente Deutschlands gilt, stand in den ersten neun Spielen beim FCA über die vollen 90 Minuten auf dem Platz. Und die starke Zweikampfqoute, gepaart mit nur vier Fouls bei 13 Einsätzen ist beeindruckend. Dennoch musste Uduokhai inzwischen Platzhirsch Jeffrey Gouweleeuw den Vorzug lassen und war zuletzt ins zweite Glied gerückt.

Konnte bei Augsburg Spielpraxis sammeln: Felix Uduokhai

Platz 2: Ozan Kabak (68,6 Prozent)

Die noch sehr junge Karriere von Ozan Kabak in der Bundesliga ist schon sehr beeindruckend: Nicht nur, dass der Türke mit seinen gerade einmal 19 Jahren der zweitbeste Zweikämpfer der Bundesliga ist, er hat in nunmehr einem Jahr in der Bundesliga auch bereits sechs Treffer erzielt, drei davon für den FC Schalke 04 in dieser Halbserie. Eine beeindruckende Quote für einen Innenverteidiger, die sich vor allem mit seiner enormen Sprungkraft und seiner daraus resultierenden Kopfballstärke erklären lässt. Und dabei stand Kabak erst ab dem 10. Spieltag in der Schalker Startelf. Von da an, war er aber nicht mehr wegzudenken. Ein Spieler, der noch eine große Karriere vor sich haben dürfte.

Platz 1: Salif Sane (69,2 Prozent)

Und damit ist die Schalker Doppelspitze in dieser Kategorie perfekt, denn Kabak wird, was die Zweikampfqoute betrifft, nur noch von seinem Mannschaftskameraden Salif Sane übertroffen. Der Senegalese ist in dieser Kategorie seit Jahren unter den besten Akteuren der Bundesliga zu finden und hat auch 2019/20 seinem Ruf als Top-Zweikämpfer alle Ehre gemacht. Auch in der Luft kommt Sane mit 81 Prozent gewonnener Duelle noch auf Platz 3 hinter Leverkusens Sven Bender und Unions Neven Subotic. Zwei Tore steuerte Sane außerdem für Schalke bei. Was könnte das also für ein kongeniales Innenverteidiger-Duo sein mit Sane und Kabak auf Schalke? Kurioserweise standen beide zusammen kaum gemeinsam auf dem Platz. Nur einmal, am 10. Spieltag gegen Augsburg liefen sie gemeinsam in der Startelf auf, ehe sich Sane nach neun Minuten eine Knieverletzung zuzog. Der 29-Jährige wird deshalb auch den Rückrundenstart verpassen. Im späteren Teil der Saison darf sich Schalke dann aber über eine Innenverteidigung der Extraklasse freuen.

Erzielte zwei Treffer in der Hinrunde: Schalkes Salif Sane

Alle Top-5-Listen der Hinrunde

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