Bundesliga

2022-11-05T16:25:00Z

Nkunku und Olmo führen Leipzig zum Sieg bei der TSG

RB Leipzig hat mit 3:1 (1:0) bei der TSG Hoffenheim gewonnen und den ersten Auswärtssieg dieser Bundesliga-Saison gefeiert. Christopher Nkunku (17., 57.) und Dani Olmo (69.) trafen die Sachsen. Georginio Rutter (50.) hatte den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielt.

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Bei der TSG Hoffenheim gab es im Vergleich zum Remis in Köln am letzten Sonntag zwei Wechsel: Kevin Akpoguma rückte für den gesperrten Ozan Kabak in die Abwehrkette und im Sturm durfte Georginio Rutter ran. Für den Franzosen rotierte Sebastian Rudy auf die Bank, wodurch Christoph Baumgartner, der in der letzten Woche im Angriff agierte, ins Mittelfeld zurückrückte. Marco Rose tauschte nach dem erfolgreichen Champions-League-Spiel unter der Woche drei Mal. Für Kevin Kampl, den angeschlagenen Mohamed Simakan und den verletzten Timo Werner begannen bei RB Leipzig Abdou Diallo, Marcel Halstenberg und Dani Olmo - für den Spanier war es nach Verletzungspause sein erster Startelfauftritt seit zwei Monaten.

Geniestreich von Nkunku bringt die Führung

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Leipzig war von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft und kam in der ersten Hälfte auf 65 Prozent der Ballbesitzphasen. Torchancen blieben zunächst aber auf beiden Seiten aus. Die 13. Minute entpuppte sich dann als sehr unglücklich für die TSG. Grischa Prömel blieb nach einem Zusammenprall mit Baumgartner liegen und im selben Angriff stoppte Dennis Geiger Dominik Szoboszlai mit einem Foulspiel kurz vor dem Sechzehner (13.). Eine perfekte Freistoßposition für die Gäste. Die Ausführung verzögerte sich aber um fast fünf Minuten, weil Prömel behandelt und dann mit der Trage vom Platz getragen werden musste. Christopher Nkunku ließ sich durch die Unterbrechung nicht irritieren und lupfte den Ball aus 18 Metern über die Mauer und genau in den linken Torwinkel. Keine Chance für Baumann.

Hoffenheim wirkte von Verletzung und Gegentreffer ein wenig geschockt und brachte nach vorne nicht viel auf den Rasen. Josko Gvardiol hätte um ein Haar mitgeholfen, denn der Kroate bedient unfreiwillig Rutter, der aus halbrechter Position frei auf Janis Blaswich zulief, aber am Schlussmann der Sachsen scheiterte (26.). Stattdessen jubelten auf der Gegenseite wieder die Gäste. Olmo ließ einen Pass von Diallo stark für Nkunku passieren, der wiederum den Spanier halblinks im Strafraum in Szene setzte. Olmo traf perfekt ins rechte Eck, aber Nkunku stand zuvor knapp im Abseits. Der Video-Assistent meldete sich und der Treffer zählte nicht. Bis zur Pause hatte Marcel Halstenberg noch eine gute Gelegenheit (45.+4), jagte den Ball aus zehn Metern aber über das Tor. So ging es mit der verdienten 1:0-Führung für RBL in die Pause.

Fantasy Heroes: Christopher Nkunku (24) | Dani Olmo (15) | Dominik Szoboszlai (13)

Gegentreffer als Leipziger Weckruf

Beide Trainer verzichteten in der Pause auf Wechsel, aber dennoch bot sich zunächst ein verändertes Bild: Die TSG kam mit deutlich mehr Zielstrebigkeit aus der Kabine und belohnte sich für einen gute Auftakt mit dem Ausgleich. Rutter drehte im Mittelfeld eine Pirouette um Diallo und legte auf Baumgartner ab, der einen weiten Pass auf die linke Seite spielte. Angelino hatte viel Platz und flankte mustergültig auf den durchgestarteten Rutter, der aus acht Metern genau links unten ins Eck köpfte.

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Der Treffer war dann der Weckruf für die Gäste, die in der Folge wieder aufdrehten. Zunächst wurde Nkunku noch in letzter Sekunde von Baumgartner geblockt (56.), aber kurze Zeit später ließ es der Franzose ein zweites Mal klingeln. Baumann wehrte einen Olmo-Schuss nach Außen ab, wo Silva die Kugel erlief und in die Mitte flankte. Die Abwehr von Baumann landete genau bei Nkunku, der die Kugel vom Oberschenkel abtropfen ließ und dann volley ins linke Eck traf.

Dani Olmo jagt den Ball zum 3:1 in die Maschen

Bei den Sachsen brennt nichts mehr an

Hoffenheim suchte die Antwort, aber so richtig konnte die TSG die Sachsen nicht in Verlegung bringen. Im Gegenteil: Nach einem schulmäßigen Konter über Xaver Schlager, Szoboszlai und Olmo nagelte der Spanier den Ball von der Sechzehnerkante mit ganz viel Wucht genau links oben in den Giebel. Ein Traumtor, das in Sinsheim für die Entscheidung sorgte. Leipzig schaltete in der Folge einen Gang zurück, aber das Ergebnis geriet nicht mehr in Gefahr. Der eingewechselte Fisnik Asllani hätte allerdings in der Schlussphase noch für Spannung sorgen können, köpfte nach einer Angelino-Flanke aber knapp rechts vorbei (86.).

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Christopher Nkunku macht wieder einmal den Unterschied aus

Spieler des Spiels: Christopher Nkunku

Christopher Nkunku gab die meisten Torschüsse der Partie ab (fünf) und schnürte seinen dritten Doppelpack in dieser Bundesliga-Saison. Der Franzose zog mit seinen Saisontoren 10 und 11 mindestens bis zum Abendspiel alleine an die Spitze der Torjägerliste und baute sein Torkonto im Kalenderjahr 2022 auf 24 Treffer aus - letzteres ist Bundesliga-Spitze und ein neuer RBL-Rekord in einem Kalenderjahr (Timo Werner überholt).

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